AUSGABE: Februar - April '07

BIOKONSTRUKTION 2









--------------------------- 2º Part -------------------------
Die ausrichtung eines gesunden hauses
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Einer der wichtigsten Aspekte beim biologischen Hausbau ist die richtige Wahl des Ortes, auf dem gebaut werden soll. Unbedingt beachtet werden sollte die Ausrichtung sowie eine Reihe von zusätzlichen Faktoren, die, unbewusst, direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner haben. Diese oft genug missachteten Faktoren sind geologische Schwankungen: Erd- oder Wasseradern, geologische Verwerfungen, künstliche Strahlungsfelder wie Hochspannungsleitungen und verschiedene Antennen für Mobiltelefone (die Mikrowellen und andere Signale aussenden). Es gibt noch weitere Risikofaktoren wie Lärmbelästigung, Luft- und Wasserverschmutzung oder verseuchte Böden, künstlich erzeugte Umweltgifte … Daher ist es empfehlenswert, vor jedem Bau eine geobiologische Studie anfertigen zu lassen.




Vieles davon wurde bereits in der konventionellen Architektur untersucht und berücksichtigt, wie z. B. der Sonnenstand. Daher konzentrieren wir uns auf die weniger bekannten Aspekte, auf die jedoch beim biologischen Hausbau besonders eingegangen wird.

Erd- oder Wasseradern:







Unterirdische Wasserläufe verursachen vertikal fließende Energieströme, die auf Bodenhöhe geortet werden. Dadurch bewirken sie Veränderungen der elektromagnetischen Strahlung, was unter anderem auch die Ionisierung der Luft verursacht. Diese Strahlung ist heutzutage mit den neuesten technischen Geräten messbar. Auch ein Wünschelrutengänger, noch heute ebenso wie seit uralten Zeiten, kann sie aufspüren, indem er zwei Holzstäbe und seinen eigenen Körper als Katalysator benutzt. Die Wissenschaft, die diese traditionellen Kenntnisse untersucht und mit der neuesten Technologie verbindet, nennt sich “Geobiologie”.





Wenn Wasseradern nicht geortet und bei der Standortauswahl eines Hauses nicht berücksichtigt werden, können sie direkte Verursacher von aufsteigender Feuchtigkeit bis in tragende Wände des Hauses sein, was dessen Wartung erschweren und außerdem die Gesundheit der Bewohner durch Krankheiten wie Rheuma u.v.m. schädigen kann.

Das Hartmann-Netz:





Der Kern unseres Planeten verhält sich wie ein riesiger Magnet, dessen Pole in etwa mit den geografischen Polen übereinstimmen, wenngleich im Laufe der Jahrtausende die Position und Polarität variiert (vor ca. 500.000 Jahren hätte die Kompassnadel auf den Südpol gezeigt). Man kann sich die Hartmannlinien wie Energiemauern von ca. 21 cm Dicke vorstellen, die vom Boden her ausstrahlen. Diese Linien überziehen die Erde von Nord nach Süd im Parallelabstand von 2 m und von Osten nach Westen im Abstand von 2,5 m. Sie bilden ein Gitternetz mit variabler Dichte und Intensität, je nach Tageszeit oder Klima. Wenn Menschen eine Hartmannlinie überqueren oder sich ihr aussetzen, verändert sich ihr elektrischer Widerstand, wenngleich so minimal, dass dies keine Probleme verursacht: Alle Lebewesen sind komplett an diese Linien angepasst und vertragen sie gut. Ausgenommen bei Fällen von gewissem Energieungleichgewicht, da unser Gehirn mit elektrischen Impulsen funktioniert. Die Strahlungsintensität verdoppelt sich an den Kreuzpunkten der Hartmannlinien [auch H-Kreuze].




Man vermutet, dass die Exposition an diesen Kreuzpunkten über einen längeren Zeitraum für bestimmte Störungen und Unregelmäßigkeiten verantwortlich sind, die unsere Lebensqualität beeinträchtigen können. Daher ist es empfehlenswert, diese elektromagnetischen Linien z. B. bei der Aufstellung unseres Bettes zu berücksichtigen. Dort verbringen wir immerhin ein Drittel unseres Lebens.







Es ist interessant, diese unsichtbaren Energien beim Bau eines Hauses zu berücksichtigen. Auch sollte man überlegen, ob sie vielleicht ein uns unerklärliches Unwohlsein verursachen. Manchmal genügt es schon, das Bett anders zu positionieren um besser zu schlafen und am Morgen ausgeruhter aufzuwachen!Wir danken Eduardo Ruiz Cabriada und Ana Digón für ihr Wissen und Information.