AUSGABE: August - September '06

KOMPOSTIEREN VON GARTENABFÄLLEN





“Nichts geht verloren, nichts entsteht, alles verwandelt sich.”

(Lavoisier – Chemiker, 18. Jhdt)

















Das Kompostieren beschleunigt den Vorgang, der im normalen Naturkreislauf statt findet.
Die erste Phase ist die Zerkleinerung: je feiner, desto schneller kompostiert das Material. Aber die gröberen Teile erleichtern die Sauerstoffversorgung des Komposts.







Feuchtigkeit ist wichtig, jedoch: zu viel Wasser bedeutet schlechte Gerüche, zu wenig Wasser bedeutet, dass die Mikroorganismen nicht wirken können.
Die Anfangstemperatur (70 Grad) entsteht durch die Fermentierung, bei der alle Krankheitskeime und Samen vernichtet werden. Am Ende des Prozesses, wenn man die Sauerstoffzufuhr und Feuchtigkeit durch Bewässerung kontrolliert, beträgt die Temperatur zwischen 35 und 40 Grad. Die Fermentierung benötigt mindestens vier Monate, danach muss noch gesiebt werden.




Ein Kompost aus vorwiegend Holz zersetzt sich langsam und produziert eine Menge Humus, setzt aber weniger nahrhafte Elemente frei als Kompost aus Gräsern und Blättern.








Ein ausgewogener Kompost besteht zur Hälfte aus Holzabfällen und zur anderen Hälfte aus Gräser- und Blattabfällen.






Ein Rat von Fernando Jiménez