AUSGABE: Februar - März '06

WARUM IST ES SICHERER EIN IMMOBILIENGESCHÄFT DURCH EINEN MAKLER ZU TÄTIGEN






1. Ein Kunde bietet Ihnen eine Immobilie an, damit Sie sich um den Verkauf kümmern. Wie vergewissern Sie sich, dass dieses Objekt ihm gehört und er die Vollmacht hat, es zu verkaufen?
Einer der wichtigsten Vorteile, sich an einen professionellen Immobilienmakler zu wenden, ist die juristische Sicherheit. Denn ein Fachmann überprüft zuerst, ob das Objekt korrekt im Grundbuch eingetragen ist und die Besitzverhältnisse garantiert sind, bevor er den Verkaufs-prozess einleitet. Oder er wendet sich an die Baube-hörde, wenn es sich um ein Grundstück handelt.

2. Nachdem die komplette Angebotsbeschreibung der Immobilie fertig gestellt ist, wie vermarkten Sie das Produkt?
Es geht direkt an unseren Kundenkreis, der nach mehr als 20 Jahren Geschäftsaktivität jeden Tag wächst.
Durch angemessene Werbung, wie z. B. die örtliche Presse, spezialisierte Magazine, Plakatwände, und vor allem durch unsere Website im Internet.

3. Wenn ein Käufer Sie besucht, welches sind die ersten Schritte?
Wir erfragen seine Wünsche und Bedürfnisse und zeigen ihm danach unseren Katalog mit den zur Verfügung stehenden Immobilien. Wir informieren ihn über die Besonderheiten jedes einzelnen Objektes. Anschliessend begleiten wir ihn bei der Besichtigung der Objekte, die ihn interessieren.

4. Wenn es dann zum Kauf bzw. Verkauf kommt, kümmern Sie sich um die Formalitäten? Müssen der Verkäufer und der Käufer auch etwas erledigen?
Wir kümmern uns um einen großen Teil der Angelegenheiten, dennoch müssen die Interessenten einige Formalitäten persönlich erledigen oder unterzeichnen und natürlich informieren wir sie, beraten sie und begleiten sie sogar, wenn nötig, auch wenn es nur zur Beruhigung wäre.

5. Wenn Sie eine Immobilie schon über einen langen Zeitraum versucht haben zu verkaufen und viel für Werbung investiert haben, sie aber dennoch nicht verkaufen, stellen Sie dem Besitzer etwas in Rechnung?
In keinem Fall, nur wenn es sich um Kosten handelt, die nichts mit dem Verkaufsprozess zu tun haben, wie z. B. die Erstellung von topographischen Plänen, sofern es einen ausdrücklichen Auftrag des Verkäufers oder Käufers gibt. In diesem Fall muss logischerweise der Auftraggebende zahlen.

6. Wenn ein potentieller Käufer Sie über einen Zeitraum besucht und Sie unzählige Besichtigungen mit ihm machen müssen um Immobilien anzusehen und er am Ende nichts kauft, berechnen Sie ihm etwas?
Auch dann nicht.

7. Ist es ratsam, eine Immobilie an mehrere Makler zu geben oder ist es besser einen exklusiven Auftrag zu vergeben?
Man kann sie an zwei oder drei Makler geben, aber nicht an zu viele. Mit einem exklusiven Auftrag über einen verabredeten Zeitraum hat der Verkäufer viele Vor-teile, weil er bezüglich Ausgaben, Einsatz, Werbung etc. mit Vorzug behandelt wird. Es mag so erscheinen, dass ein exklusiver Auftrag die Verkaufsmöglichkeiten ein-schränkt, aber so ist es nicht, weil die Immobilie schon durch den Exklusivauftrag auch durch andere Makler angeboten wird, mit denen wir zusammen arbeiten.