AUSGABE: Dezember - Februar 2017

Der DNA-Mythos

Jerry Brownstein
Unsere Wahrnehmung hat einen großen Einfluss auf das chemische Umfeld, das durch unsere Gene aktiviert wird, aber das ist noch nicht alles. Neuere Studien belegen, dass jede Emotion, die wir erleben, Schwingungen durch den Körper schickt, und diese Schwingungen haben einen Einfluss darauf, welche Gene aktiviert werden. Gefühle, die mit Angst und Stress in Verbindung stehen, aktivieren Gene, die krank machen. Gefühle der Freude und des Friedens hingegen tragen zu guter Gesundheit bei. Einmal mehr ist es die Wahrnehmung, die sich in unseren Gefühlen widerspiegelt und Schwingungen kreiert, die einen Einfluss auf unsere Gene haben.
 
Wissenschaftliche Studien untermauern diese Abläufe. Ein interessanter Beweis dafür ist, dass unsere DNA tatsächlich je nach Gefühlslage ihre Form verändert. Wenn wir positive Gefühle wie Liebe, Frieden und Mitgefühl empfinden, entspannen sich die DNA-Stränge, das Immunsystem wird gestärkt. Empfinden wir negative Gefühle wie Angst, Furcht oder Hass, zieht sich unsere DNA zusammen, verhärtet sich, wodurch das Immunsystem geschwächt wird. Aber noch erstaunlicher ist, dass diese Effekte sogar auftreten, wenn unsere DNA von unserem Körper getrennt ist. In neuen Experimenten wurden DNA-Proben von Testpersonen genommen und an einen anderen, etwas weiter entfernten Platz gebracht. Die Teilnehmer wurden dann emotionalen Stimuli ausgesetzt, ihre DNA reagierte sofort, sie öffnete sich bei positiven Einflüssen und zog sich bei negativen zusammen, obwohl sie sich in einiger Entfernung befand. Die Schwingungen, die durch unsere Gefühle ausgelöst werden, sind so stark und so mit unserer DNA verbunden, dass diese reagiert, selbst wenn sie durch eine große Entfernung vom Körper getrennt ist. Daran sollte man denken, wenn man sich das nächste Mal ärgert!
 
Über 60 Jahre lang ließ man uns glauben, dass wir kraftlose Opfer sind, die kleinlaut die uns zugeteilten genetischen Karten akzeptieren müssen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Allein die Tatsache, dass wir ein krankmachendes Gen oder eine Veranlagung in uns tragen, bedeutet noch lange nicht, dass uns dieses Schicksal auch ereilt. Denn Gene können nicht selbständig für Veränderungen in unserem Körper sorgen. Epigenetische Studien haben bewiesen, dass unsere Gedanken und Gefühle, die von unserer Wahrnehmung gesteuert werden, einen starken Einfluss darauf haben, welche Gene aktiviert werden. Dies bedeutet, dass wir die Co-Erschaffer unserer eigenen Gesundheit sind und die Kraft haben, das Verhalten unserer Gene zu beeinflussen. Einfach nur, indem wir unsere Wahrnehmung ändern. In jedem Moment haben wir die Möglichkeit, eine bewusste Wahl zu treffen, die unsere körperliche Realität beeinflusst. Und wenn wir uns entscheiden, positiv zu denken und zu fühlen, wird unser Körper mit pulsierender Gesundheit und Vitalität auf diese positiven Emotionen reagieren. •