AUSGABE: Dezember - Februar 2017

Das Mysterium der Kornkreise

Von Jerry Brownstein
Überall auf der Welt tauchen jedes Jahr hunderte von Kornkreisen mit komplexen und schönen Mustern auf. Dennoch bleiben sowohl ihr Ursprung als auch ihre Botschaft ein komplettes Mysterium. Die konventionelle Wissenschaft und die Medien versuchen, uns davon zu überzeugen, dass diese Kornkreise einfach nur Werke irgendwelcher Künstler sind. Doch es gibt Hinweise, die andere Thesen unterstützen. Diese unglaublichen Gebilde und Formen scheinen aus dem Nichts zu kommen, sie entstehen jedes Jahr aufs Neue – und dennoch sind sie für die meisten Menschen immer noch ein Geheimnis. Wer oder was erschafft diese Kornkreise? Was bedeuten sie? Wenn es nicht der Mensch ist, der sie kreiert, muss es eine andere Quelle sein. Zugegeben, das wäre die größte Medienstory in der Geschichte unseres Planeten. Aber die Mainstream-Medien widmen diesem Phänomen nur wenig Aufmerksamkeit. Lassen Sie uns einige Fakten betrachten und sehen, wohin das führt.

 
Eines der besonders erstaunlichen Charakteristika der Kornkreise ist, dass so viele jedes Jahr immer wieder auftauchen. Seit Jahrzehnten wird über Kornkreise berichtet, aber erst ab 1980 wurden genauere Aufzeichnungen gemacht. Seitdem wurden weltweit über 10.000 Kornkreise gemeldet, über 6.000 wurden untersucht und dokumentiert. Sie tauchten an diversen Orten auf, aber etwa 70 Prozent erschienen in Südengland, vor allem in der Gegend von Wiltshire. Kornkreise können in jeder Art von Saatgut erscheinen, aber meist tun sie es auf großen Weizen- oder anderen Getreidefeldern. Manche sind relativ klein, andere hingegen können ein großes und komplexes Design von bis zu 20.000 Quadratmetern haben. Und die spektakulären Muster enthalten oft geometrische und astronomische Symbole.
 
Die meisten Leute denken, Kornkreise seien ein von Menschen inszenierter Schabernack. Diese Meinung wurde auch von den Mainstream-Medien unterstützt. 1991 gab es zahlreiche Meldungen, dass die geheimnisvollen Ereignisse auf zwei englische Witzbolde namens Doug Bower und Dave Chorley zurückzuführen waren. Die berühmten „Doug & Dave“ hatten nämlich kundgetan, nicht Außerirdische seien für die Kornkreise verantwortlich, sie selbst hätten diese kryptischen und unglaublich schönen Symbole erschaffen, die seit 1978 nachts in den sanften englischen Hügellandschaften auftauchten. Doch schon bald stellte sich heraus, dass dieses Lippenbekenntnis nicht der Wahrheit entsprach. Denn „Doug & Dave“ waren nicht in der Lage, mit ihren einfachen Gerätschaften – wie Brettern und Stricken – in einer Nacht einen Kornkreis zu ziehen. Ihre Versuche waren eher schlampig und wenig beeindruckend.


Diese Geschichte inspirierte andere Skeptiker, die beweisen wollten, dass Kornkreise vom Menschen erschaffen werden. Gruppen kamen mit Lasern und anderem ausgeklügelten Equipment, sie versuchten, die Kornkreise nachzubilden. Doch das war vergeblich. Die besten dieser menschgemachten Kornkreise ähneln den wirklichen Kreisen zwar, aber mehrere Personen mussten tagelang daran arbeiten. Ein wahrhaftiger Kornkreis entsteht hingegen über Nacht und in nur wenigen Stunden. Oder in noch kürzerer Zeit. Hinzu kommt, dass sich die vom Menschen gemachten Kornkreise noch durch andere Details von den Originalen entscheiden. Trotzdem ist die breite Öffentlichkeit nach wie vor der Meinung, Menschen würden die Kornkreise ziehen. Und diese Überzeugung hat bis heute überlebt. Obwohl es immer mehr Beweise gibt, die die Theorie unterstützen, dass „etwas anderes“ für die Meisterstücke der Natur verantwortlich ist. Hier einige der außergewöhnlichen Details wirklicher Kornkreise, die beim menschlichen Design nicht vorhanden sind:
 
Die Getreidehalme
In wahrhaftigen Kornkreisen sind die Halme nicht gebrochen, stattdessen sind sie in einem 90-Grad-Winkel etwa zwei Zentimeter über dem Boden gebeugt. Biologen sagen, dass dies nur geschehen kann, wenn die Halme einer kurzen, aber intensiven Hitze oder Energie ausgesetzt werden. Das nämlich würde die Halme weich und biegbar machen, ohne sie zu beschädigen. Um einen wirklichen Kornkreis zu identifizieren, muss man also einfach nur die Halme untersuchen. Denn bei menschengemachten Kreisen sind die Halme immer gebrochen oder zerdrückt.

 
Veränderung des Bodens
Forscher haben nach dem Entstehen eines Kornkreises zudem spezielle Veränderungen der Bodenbeschaffenheit festgestellt. So scheint die Erde wie gebacken. Analysen ergaben auch, dass eine solche Veränderung nur bei einer Temperatur von 1.500 Grad entstehen kann. Obendrein verschwinden beim Entstehen der Kornkreise – in dessen Zentrum und Umgebung – große Mengen an Wasser (Millionen von Litern). Und das gilt sowohl für Oberflächen- als auch für Untergrundwasser. Landwirte, die frische Kornkreise entdecken, sehen meist Dampf vom Boden des Kornkreises aufsteigen. Infrarot-Luftaufnahmen belegen, dass die Grundwassermenge unter dem Kreis in einem Zeitraum von bis zu einer Woche geringer ist.
 
Elektromagnetische Effekte
Bei elektromagnetischen Messungen in Kornkreisen schlagen die Geräte zehnmal so hoch aus als gewöhnlich. Kompasse spielen verrückt und können den Norden nicht lokalisieren. Batteriebetriebene Geräte wie Uhren, Kameras oder Handys haben Aussetzer, brandneue Batterien sind in wenigen Minuten leergelutscht und auch Funkfrequenzen werden gestört. Nutztiere und Vögel sind nervös und nähern sich den Kornkreisen nicht. Und bei einigen Gelegenheiten blieben ganze Städte ohne Strom.

 
Auswirkungen auf den Menschen
Manche Menschen erleben intensivere Bewusstseinszustände in Kornkreisen. Andere klagen über Kopfschmerzen oder ungewöhnliche körperliche und psychische Symptome, inklusive Schwindel, Orientierungslosigkeit oder Übelkeit.
 
Kornkreis-Zeugen
Mehr als 80 Personen haben gesehen und bezeugt, dass Kornkreise in nur 15 bis 20 Sekunden entstanden sind. Sie alle berichten über strahlendbunte Lichtbälle (wie Himmelskörper), die vor und nach der Entstehung zu sehen waren. In manchen Berichten ist von Lichtpfeilen die Rede. Immer genau in dem Gebiet, wo das Getreide in geometrische Formen verwandelt wurde.

 
Kraftlinien
Das Erdmagnetfeld (Energienetz) besteht aus Kraftlinien, und viele uralte heilige Orte wie Stonehenge befinden sich auf oder in der Nähe dieser pulsierenden Meridiane. Ist es reiner Zufall, dass die meisten Kornkreise in Gegenden entstehen, wo diese Kraftlinien sich kreuzen?
 
Zweifelsohne deutet viel darauf hin, dass Kornkreise nicht menschengemacht sind. Aber das ist nur der Anfang des Mysteriums. Denn wenn diese spektakulären Phänomene nicht vom Menschen gemacht sind, wer oder was hat sie dann geformt? Und warum? Kommen diese Botschaften etwa von anderen Planeten? Aus anderen Dimensionen? All diese Formen scheinen aus geometrischen Symbolen zu bestehen, die kryptische Botschaften enthalten könnten. Einige von ihnen wurden tatsächlich als symbolische Antworten gewertet, die unsere Weltraumbehörden per Funkspruch ins Universum gesendet haben. Wie Sie sehen, gibt es endlos viele Fragen rund um die Kornkreise. Aber die wichtigste ist eigentlich, warum wir uns nicht stärker um Antworten bemühen. Jedes Jahr werden wir immer wieder mit diesen mysteriösen Ereignissen konfrontiert, die ganz offensichtlich von außerirdischen Quellen zu uns kommen. Elegante Muster werden erschaffen, die womöglich kryptische, kosmische Botschaften enthalten. Dennoch tun wir kaum etwas, um mehr über sie herauszufinden. Und der Großteil der Öffentlichkeit weiß nichts über diese geheimnisvollen Ereignisse. Vielleicht ist dies das größte Mysterium dieser herrlichen Phänomene. Irgendjemand oder irgendetwas scheint an unsere Tür zu klopfen, und wir versuchen so zu tun, als hörten wir es nicht. •