AUSGABE: August - Oktober 2011

GESUNDER WOHNRAUM

Text: Amanda Pi Cunningham
Die Permakultur setzt auf die Weisheit traditioneller Systeme, gleichzeitig ist sie durch die Beobachtung natürlicher Systeme  inspiriert und kombiniert diese mit modernen wissenschaftlichen und technischen Kenntnissen. Eine ökologische Architektur macht nur Sinn, wenn man sie auch versteht, und wenn man sie mit ihrer Umgebung in Einklang bringt. Geht man zum Beispiel mit dem Wasser richtig um, kann man diese lebenswichtige Ressource für die Bewässerung wieder verwenden, ohne störende Gerüche. Dies wird durch ein Klärsystem ermöglicht, bei dem Pflanzen eingesetzt werden. Der Anbau von Nahrungsmitteln, das Recycling von organischen Abfällen für landwirtschaftliche Zwecke oder Tierhaltung sorgen zudem dafür, dass alle Elemente Teil eines Zyklus werden, der sich durch sich selbst nährt. Erneuerbare Energiequellen vervollständigen das Puzzle und garantieren ein unabhängiges Gesamtkonzept, das der Lebensform ähnelt, die von den Ureinwohnern der Insel über Generationen praktiziert wurde. Ein Charakteristikum der Insel ist die traditionelle Architektur, sie ist perfekt an den jeweiligen Standort, das Klima und die heimischen Materialien angepasst.