AUSGABE: Februar - April '08

MASCOTAS: HUNDE TIPPS FÜR DEN WINTER


Die meisten Hunde leiden unter der Kälte, wenngleich einige Rassen besser dafür gerüstet sind. Die Kälte sollte aber nichts weiter ausmachen, wenn man einige grundsätzliche Regeln beachtet:

- Ernährung: Die Bedürfnisse der Hunde variieren je nach Alter, Größe, Metabolismus, Umgebung, Auslauf, etc., aber alle benötigen während des Winters mehr Kalorien, um die niedrigen Temperaturen auszugleichen.


- Umwelt: Hunde haben ein eigenes Kälteabwehrsystem entwickelt, so dass ihr Fell und die darunterliegende Fettschicht sie dagegen schützt.

Bei großer Kälte sollte man sie öfter, jedoch weniger lange ausführen, denn je länger sie niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, desto schneller können sie sich erkälten.

Wenn der Hund daran gewöhnt ist, draußen zu schlafen, sollte man seine Gewohnheiten nicht plötzlich ändern oder ihn gar mit ins geheizte Haus nehmen, denn dadurch könnte sein Fell austrocknen und er vorzeitig zu haaren beginnen.

Wird der Hund dagegen üblicherweise im Haus gehalten, sollte er beim Ausführen gegen Kälte mit den im Handel erhältlichen Decken etc. geschützt werden.

- Bürsten: Es sollte wie üblich gebürstet werden, um abgestorbene Haare zu entfernen und das Fell gesund und glänzend aussehen zu lassen.


Die häufigsten Krankheiten während der Kälteperiode sind:

- Rhinitis: Nasenkatarrh durch Entzündung der Nasenschleimhäute aufgrund der Kälte und plötzlicher Temperaturänderungen. Das Tier niest und sondert ein wässriges oder eitriges Sekret ab.

- Laryngitis: Entzündung der Kehlkopfschleimhäute und dadurch bedingte Stimmänderung, sowie Husten, Schnarchen bzw. Weigerung kaltes Wasser zu trinken.

- Fußballen: werden rissig durch das Laufen auf rauhen und kalten Flächen. Bei großer Kälte kann man die Fußballen durch Söckchen oder entsprechende Cremes schützen.

- Parasiten: Damit muss man das ganze Jahr über rechnen. Das Haustier sollte mindestens zweimal im Jahr einer Kur gegen Parasiten unterzogen werden.